Über die Region

Die Altairegion liegt im Süd-Osten Westsibiriens, am Rand des kontinentalen Asiens 3419 km von Moskau entfernt. Die Fläche der Altairegion beträgt 168 Tausend Quadratkilometer, somit ist sie die 24. Region in Russland und die 10. im Sibirischen Föderationskreis nach ihrer Fläche. Im Norden grenzt die Altairegion mit dem Gebiet Novosibirsk und im Osten – mit dem Gebiet Kemerovo, die süd-östliche Grenze ist gemeinsam mit der Republik Altai, im Süd-Westen und Westen zieht sich die staatliche Grenze mit der Republik Kasachstan, die 843,6 km lang ist. Ende 2012 betrug die Bevölkerung 2398,8 Einwohner (1,79% der gesamten Bevölkerung Russlands). Zur kennzeichnenden Besonderheit der Region gehört der hohe Anteil der Landbevölkerung – 44,5% (in Russland – 26%).

In der Altairegion gibt es 11 Stadtkreise und 59 Landkreise. Verwaltungszentrum ist die Stadt Barnaul.

In der Altairegion herrschen zwei Landschaftstypen: im Osten - die Gebirgs- und im Westen – die Steppenlandschaft. Die Pflanzen- und Tierwelt ist hier sehr reich. Fast alle Naturzonen Russlands sind hier dargestellt: Steppe und Waldsteppe, Taiga und Berge, sowie reiches Fluß-Ökosystem.

Die Altairegion besitzt große Vorräte an Naturpotential. Bodenschätze sind als Fundstätte von Polymetall, Ferrum, Tafelsalz, Soda, Gipsstein, Braunkohle und Edelmetall dargestellt. Die Region ist durch einzigartige Fundstätten von Jasper, Mineralgrün, Porphyr, Marmor, Granit, Baumaterialien, Mineral- und Trinkwasser, sowie Heilschlamm bekannt.

Die Region ist auch an Waldressourcen reich. Der Waldbestand beträgt 4375,1 Tausend ha (26% der gesamten Fläche der Region).

Aus den 13000 Seen ist der Kulundinskij See der größte, seine Fläche beträgt 728 Quadratkilometer. Zu den größten Flüssen gehören Bija, Katun, Ob, Alej und Tscharysch.

Die Wirtschaft der Altairegion ist ein sich herausgebildeter Mehrzweigkomplex. Das regionale Bruttoinlandsprodukt besteht hauptsächlich aus der Industrie, Landwirtschaft und Handel. Die genannten Tätigkeitsgebiete bilden ungefähr 56% des gesamten regionalen Bruttoinlandsproduktes. Das wirtschaftliche Wachstum entsteht durch Schaffen von günstigem Geschäftsklima, Aufbesserung der Geschäftstätigkeit, Entwicklung der gesellschaftlichen, Verkehrs- und technischen Infrastruktur.

Moderne Struktur des Industriekomplexes zeichnet sich durch hohen Anteil an Prozessindustrie aus (über 80% im Umfang der versandten Waren). Zu den führenden Gewerbearten in der Industrie gehört Produktion von Lebensmittel, maschinenherstellenden Produkten (Waggon-, Kessel-, Dieselbau, sowie Landmaschinenbau und Produktion des elektrischen Zubehörs), Koks-, Gummi- und Herstellung von Plastformteilen, außerdem auch die Chemieproduktion.

In den letzten Jahren entwickelt sich die Industrie der Region schneller als in ganz Russland: der Produktionsumfang entwickelte sich 2008-2012 um 27,5% (in Russland – um 6,1%).

Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft der Region und in der Lebensordnung der Einwohner: der Anteil der Landwirtschaft im regionalen Bruttoinlandsprodukt beträgt über 18%; über 1 Million der Bevölkerung wohnt auf dem Lande. Als Grundlage dafür ist große Ackerfläche – 6,5 Mio. ha (5,6% des Ackers in Russland)*, Vorhandensein von 5 Boden- und Klimazonen, hunderte von rayonbezogenen Sorten der Landwirtschaftskulturen, entwickelte Viehzucht (Milchvieh-, Geflügel-, Schweine- und Schafzucht), sowie fachmännische Arbeitskräfte.

Von den landwirtschaftlichen Warenproduzenten der Altairegion wurden 2012 Waren für gesamten Betrag über 88 Mrd. Rubel produziert. Der Anteil der Region im gesamten Umfang der Landwirtschaftsproduktion beträgt im Sibirischen Föderationskreis 20,3% und 2,8% in der Russischen Föderation.

Die Altairegion ist der größte Produzent der umweltsicheren Lebensmittel in Russland. Nach den Jahresergebnissen 2012 wurde in der Region 18,2% des gesamten Umfangs der Graupe in Russland produziert (2. Position), sowie 15,1% Käse und Käsewaren (1. Position), 12,6% Mehl aus Getreide, Gemüse und Pflanzen (1. Position), 5,3% Rahmbutter und Ölpaste. Die Region hat auch einen bedeutsamen Anteil an der Produktion von Funktionswaren.

Die Altairegion steht an der 1. Position in der Russischen Föderation nach der Anbaufläche von Getreide- und Körnerhülsenfrüchten. 2012 war die Region die siebte in Russland nach dem Ernteertrag der Getreidekulturen – 2,5 Mio. Tonnen (Endbearbeitungsgewicht). Altai ist die einzige Region nach Ural und bis Fernosten, die Zuckerrüben züchtet.

Nach dem Umfang der Erzeugnisse der Tierwirtshaft nimmt die Altairegion traditionell hohe Positionen unter den Regionen der Russischen Föderation ein. Nach den Jahresergebnissen 2012 wurden von den landwirtschaftlichen Produzenten der Region 327,7 Tausend Tonnen Vieh und Geflügel (9. Position), sowie 1444,1 Tausend Tonnen Milch (3. Position) und 1071,0 Mio. Eier (15. Position) produziert.

Arbeitskräfte der Altairegion werden in akademischen und Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen verschiedener Fachrichtungen vorbereitet. Die ausgebildeten Arbeitskräfte zeichnen sich durch hohes Fachniveau aus und sind fähig, Bedürfnisse in wissenschaftlichen Forschungen und hochqualifizierten Fachleuten für Umsetzung der innovativen Projekte und Standortverteilung von verfahrensneuen Produktion der sich entwickelnden Wirtschaft zu befriedigen.

Die Altairegion liegt in der Kreuzung der transkontinentalen durchgehenden Güter- und Personenflüssen, in unmittelbarer Umgebung von großen Rohstoff- und Bearbeitungsregionen. Die Altairegion queren Verkehrsader, die Russland mit Mongolei und Kasachstan verbinden, Eisenbahn, die Mittelasien mit der Transsibirischen Eisenbahn verbindet, sowie Weltluftverkehrslinien. Die günstige geografische Lage der Region und ihre gute Verkehrserreichbarkeit öffnen breite Möglichkeiten für Herstellung der überregionalen und internationalen wirtschaftlichen und Handelsbeziehungen.

Das freizeitorientierte Potential zusammen mit dem günstigen Klima im Süden des Westsibiriens, sowie das reiche historisch-kulturelle Erbe ermöglichen die Entwicklung verschiedener Typen des Tourismus und der Sport- und Unterhaltungserholung auf dem Territorium der Altairegion. Die Region besitzt auch einzigartige natürliche Heilressourcen, die für Entwicklung der Kurkomplexe notwendig sind, und gehört somit zu den größten Zentren der Gesundheitswirtschaft in Russland. Über 25% der Städte und Rayons der Region wurden zu Zonen der aktiven Entwicklung des Tourismus. Der Meinung der Experten von UNESCO nach gehört die Altairegion zu einen der bequemsten Territorien für Bewohnung und Erholung in der Welt.

Das Ziel der Politik der Altairegion ist es, maximal günstige Bedingungen für Anwerbung von Investitionen zu schaffen: Verbesserung und weitere Entwicklung der Formen der staatlichen Unterstützung des Business, Entwicklung der Infrastruktur (Verkehrs- und Energieinfrastruktur), Verstärkung der wirtschaftlichen Positionen der Region in Russland und im Ausland, Rechtssicherheit.

* Es wurden Angaben des Berichtes des Föderalen Dienstes für staatliche Registrierung, Kataster und Kartographie „Bodenfonds der Russischen Föderation zum 1. Januar 2012“ angeführt.
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