Chinesen werden im Altai Ginseng anbauen und verarbeiten

Chinesen werden im Altai Ginseng anbauen und verarbeiten

Im Frühling 2015 beginnt die chinesische Firma Bing Han den „Imperator-Ginseng“ in der Gegend von Tschemal anzubauen. In der Altairegion wird die Firma ihr erstes in Russland Werk zur Verarbeitung der Pflanze errichten.

Der Pflanzen- und Verarbeitungskomplex wird dem chinesischen Verband 100 Mio. Dollars kosten. 2015 beginnt Bing Han International Ginseng in der Republik Altai anzubauen, und in der Altairegion werden sie die Pflanze verarbeiten und Heiltinkturen herstellen – berichtete dem „Kapitalist“ der Vorstandsvorsitzende der Bing Han Narek Sirakanjan. Nach seinen Worten ist die chinesische Firma bereit, bei den sich verbessernden Beziehungen zwischen den beiden Ländern in Russland zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen“.

- Wir haben vor, Ginseng in der Gegend von Tschemal anzubauen, - berichtete dem „Kapitalist“ Sirakanjan. – Dort ist das Klima günstig, außerdem gehört dieses Territorium zur Sonderwirtschaftszone der Region und besitzt deswegen eine entwickelte Infrastruktur, was für uns sehr wichtig war. Zum Beispiel, man kann Ginseng auch in Taiga anbauen, aber ohne notwendige Verbindungen und Anlagen würde das Projekt sehr teuer sein.

Bing Han wird sechs Jahre lang Ginseng anbauen, nachdem Heiltinkturen aus der Pflanze herzustellen beginnt.

- Das Verarbeitungswerk haben wir vor in der Altairegion zu errichten, wahrscheinlich, in Barnaul, - bemerkt Sirakanjan. – Mit der Errichtung des Werks beeilen wir uns nicht, da Ginseng sechs Jahre lang wachsen wird, und ein gutes Werk kann man in 14-15 Monaten aufbauen.

Das Altaier Ginseng-Verarbeitungswerk für die Firma wird das erste Werk für Bing Han in Russland sein. Zurzeit stellt die Firma Tinkturen aus der Pflanze nur in China und Taiwan her, - so Sirakanjan.

Bing Han wird 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Die Leitung der Firma meint, dass das Werk während ungefähr sieben Jahren Verluste tragen wird. Nach dieser Periode revaliert das Werk. Den voraussichtlichen Umschlag veröffentlichen die Vertreter der Firma nicht. Die im Altai hergestellten Tinkturen plant die Firma nach Indonesien, Malaysia, USA, Canada, Singapur und andere Länder zu liefern sowie auf den Regionalmärkten Russlands zu verkaufen.

Die chinesische Firma Bing Han baut Ginseng an und stellt Tinkturen aus dieser Pflanze in China und Taiwan her. Vertretungen der Firma sind ungefähr in zehn Ländern der Welt untergebracht.



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